Dauthendey, Reliquien.
Dauthendey, Reliquien.
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Dauthendey, Max (1867 – 1918). Reliquien. Mexico, Jens 1897. 12°. 117(3) einseitig bedruckte Bll. Späteres Wild-Ldr. über 4 Bünden, verg. led. RSch. u. Kopfgoldschnitt (leicht lichtrandig u. Rücken ausgeblichen). Erste Ausgabe. Osthoff 60. Wilp./G. 5. – Eines von vermutlich nur 100 Exemplaren. Nur die Vorderseiten bedruckt, wie bei Ultra-Violett und Schwarze Sonne – Phallus. – „Dieses Bändchen von ungefährt hundert Gedichten war mir ein kleines Heiligtum. Es waren darin meine ersten Liebeslieder, und ich hatte mir vorgenommen, sie nie zu veröffentlichen. (…) Damals war meine Zurückhaltung nur insofern gerechtfertigt, als der Band Gedichte, den ich ‚Reliquien‘ nannte, zu meinen Jugendgedichten zu rechnen ist. Ich versuchte bei diesen Gedichten in den ersten Anfängen eine neue Form und Kürze, die ich erst später sicherer handhaben konnte.“ (GA 1, S. 683 f.). – Wie beim Band „Schwarze Sonne. Phallus“ ist anzunehmen, dass kaum die Hälfte der in Mexico erschienenen Bände die Rückreise nach Europa angetreten haben. Das Experiment Dauthendeys, nach Mexico auszuwandern, hatte er nach wenigen Monaten wieder aufgegeben. – Papierbedingt minimal gebräunt, 1. u. letztes Bl. minimal stockfleckig.
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